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Matchberichte Frauen

Matchbericht: FC Neckertal-Bütschwil 1 – FC Ebnat-Kappel 1

 

Die Bütschwiler Frauen präsentieren sich in Endspielform und schlagen Ebnat-Kappel mit 7:0

 

Autor: Beat Lanzendorfer (Toggenburger Medien)
Originalbericht: https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/toggenburg/regionalfussball-die-buetschwiler-frauen-praesentieren-sich-in-endspielform-und-schlagen-ebnat-kappel-mit-70-ld.1118200

 

Eine Woche vor dem Ostschweizer Cupfinal zwischen Neckertal-Bütschwil und Ebnat-Kappel kam es zum gleichen Duell in der Meisterschaft. Nach dem 7:0 für Neckertal-Bütschwil ist die Favoritenrolle für den Saisonhöhepunkt klar verteilt.

Die Frauengemeinschaft Bütschwil-Neckertal liess in der 2.-Liga-Meisterschaft Ebnat-Kappel nicht den Hauch einer Chance und fertigte die jungen Obertoggenburgerinnen mit 7:0 ab. Mit drei Toren war Manuela Beerli die überragende Spielerin. Mit ihren Tempovorstössen aus dem Mittelfeld war sie kaum unter Kontrolle zu bringen.

Fabienne Brändle trifft in der Anfangsphase
«Wir haben heute gegen einen Gegner gespielt, der uns über neunzig Minuten dominiert hat. Heute war nicht viel zu holen», sagte kurz nach Spielschluss der Ebnater Trainer Jan Greub. Es sei heute der erste Match gewesen, in dem seine Mannschaft sehr viele Gegentore kassierte. Bisher konnte der Tabellenzehnte mit der Konkurrenz durchaus mithalten. Er sprach es zwar nicht offen an, aber ohne das Mittun von Selin Roth, die in dieser Saison schon zehnmal traf, fehlt in der Offensive ganz einfach die Durchschlagskraft.
Die Ebnater Torjägerin absolviert in England einen Sprachaufenthalt und hat in der Rückrunde noch kein Meisterschaftsspiel bestritten.

 

Vitor Domgjoni zeigt sich zufrieden
Zufrieden zeigte sich auf der Gegenseite Trainer Vitor Domgjoni: «Das Spiel lief entgegen meinen Erwartungen zu eindeutig zu unseren Gunsten. Ich hatte mit mehr Gegenwehr gerechnet. Ebnat-Kappel hat eine sehr junge Mannschaft, wenn sie zusammenbleibt kommt das gut. Für uns hat es vom Anpfiff weg gestimmt.»
Sein Team erwischte einen Traumstart, denn Fabienne Brändle gelang bereits nach vier Minuten das 1:0. Die Heimelf lieferte eine geschlossene Mannschaftsleistung ohne nennenswerte Schwächen ab. Trotzdem verdient aus diesem starken Kollektiv Manuela Beerli ein Sonderlob. Zuerst erzielte sie nach 22 Minuten das 2:0, kurze Zeit später verhinderte der Pfosten ihr zweites Erfolgserlebnis.
Das Verpasste holte sie nach dem Seitenwechsel nach. Kurz nach Wiederbeginn gelang ihr das 3:0. Ihr Torhunger war aber längst nicht gestillt. Nach einer Stunde erhöhte sie auf 4:0, womit sie ihre Saisonausbeute auf 15 Tore hinaufschraubte. Melanie Thalmann erzielte das schönste Tor

 

Nach dem klaren Resultat war auch der Torhunger ihrer Mitspielerinnen angeregt. Zuerst war es Corinna Hasler, die nach einem Abwehrfehler entschlossen nachsetzte und zum 5:0 vollendete. Beim 6:0 taucht in der Statistik wiederum der Name Beerli auf.
Dieses Tor liess sich aber Nadja, die Schwester von Manuela, gutschreiben. Den Torreigen beendete Melanie Thalmann, welche die Schlussviertelstunde mit dem 7:0 einleitete. Mit ihrem Weitschuss, der direkt in den oberen Winkel passte, darf sie das schönste Tor des Abends für sich in Anspruch nehmen.
Danach hatten die Spielerinnen des Heimteams längst nicht genug, sie gingen mit den sich bietenden Möglichkeiten aber etwas zu fahrlässig um.

 


Matchbericht FC Neckertal-Bütschwil 1 – FC Widnau 1

 

Autor: Beat Lanzendorfer (Toggenburger Medien)
Originalbericht: https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/toggenburg/regionalfussball-die-frauen-der-gemeinschaft-buetschwil-neckertal-zeigen-moral-und-retten-beim-33-gegen-widnau-immerhin-einen-punkt-ld.1115121

 

Mit Moral Punkt gerettet

 

Fussball Die Frauen der Gemeinschaft Bütschwil-Neckertal trennen sich in einem turbulenten Spiel von Widnau mit 3:3. Drei Tore fallen in der Schlussviertelstunde.

 

Bütschwil-Neckertal kommt im neuen Jahr nicht recht von Fleck und muss sich am Dienstagabend gegen den Tabellensiebten Widnau mit einem 3:3 begnügen. Chancen für den Sieg waren – speziell in der Schlussphase – zur Genüge vorhanden. Mit fünf Punkten aus den vier Frühjahrsspielen fällt die Bilanz durchzogen aus.
Trainer Domgjoni hatte die Anfangsformation gegenüber dem Sieg gegen Linth-Schwanden auf vier Positionen verändert. Dies brachte in der Startphase keine ersichtlichen Nachteile. Im Gegenteil: Corinna Hasler gelang nach einem Querpass das 1:0, in dem sie den Ball aus rund 14 Metern gekonnt in den oberen linken Winkel zirkelte. Widnau zeigte sich vom Gegentreffer aber wenig beeindruckt und spielte keck mit. Der Ausgleich nach 34 Minuten entsprang einem Fehler in der Hintermannschaft der Einheimischen. Die quirlige Köppel liess sich nicht zweimal bitten und versenkte eiskalt zum 1:1.

 

Nach dem Seitenwechsel betraten die Schwestern Manuela und Nadja Beerli das Spielfeld und brachten neuen Schwung in die Offensive. Fünf Minuten nach Wiederbeginn scheiterte Manuela Beerli nach einem Hasler-Pass an der gegnerischen Nummer 1. Besser machte sie es in der 65. Minute. Nach einem sackstarken Alleingang umkurvte sie als letztes Hindernis die Torhüterin und vollendete zum 2:1. Kurz zuvor hatten die Bütschwilerinnen allerdings Glück, als Ayla Helbling den Führungstreffer für Widnau vergab.

 

Eine turbulente Schlussphase
Die Endphase war nichts für schwache Nerven. Zuerst verpasste Fabienne Brändle das 3:1. Ihr Schuss konnte von einer Verteidigerin auf der Linie abgewehrt werden. Den zweiten Versuch setzte Manuela Beerli an den Pfosten. Statt 3:1 hiess es wenige Sekunden danach 2:2. Vettiger fasste sich aus zwanzig Metern ein Herz und vollendete zum 2:2. Es sollte noch Schlimmer kommen. Zuerst konnte Torhüterin Bürge den dritten Gegentreffer in extremis verhindern – Dietsche war allein vor ihr aufgetaucht. Kurz darauf war sie nach einem Querpass, den Stieger zum 2:3 vollendete, aber machtlos. Die zweite Niederlage im vierten Spiel des Jahres verhinderte Fabienne Brändle. Sie liess ihre Gegenspielerin geschickt ins Leere laufen und schoss aus spitzem Winkel den Ausgleich. In den letzten Minuten hatten beide Teams sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuss.

 

Bütschwil hat nach dem Rückstand zwar Moral bewiesen, ein Punkt gegen diesen Gegner entsprach trotzdem nicht ganz den Erwartungen.

 

Frauen, 2. Liga – Gruppe 1
FC Bütschwil-Neckertal – FC Widnau 3:3 (1:1).
Sportanlage Breite – 120 Zuschauer – SR Vidori – Tore: 18. Hasler 1:0. 34. Köppel 1:1. 65. M. Beerli 2:1. 75. Vettiger 2:2. 79. Stieger 2:3. 83. F. Brändle 3:3.
FC Bütschwil-Neckertal: Bürge: Rusch, Hollenstein, A. Salzmann, Heeb; D. Brändle, Thalmann, N. Salzmann, Gübeli; A. Brändle, Hasler. Ersatz: Hangartner, F. Brändle, N. Beerli, Scherrer, M. Beerli, Baumli.

 


Matchbericht FC Linth-Schwanden 1 – FC Neckertal-Bütschwil 1

Erster Meisterschaftssieg

Neckertal-Bütschwil gewinnt das erste Meisterschaftsspiel der laufenden Rückrunde. Das Team von Trainer Domgjoni zeigt eine geschlossene Teamleistung. Den Siegtreffer erzielte Nicole Scherrer.

Das Spiel begann kurios, denn es war noch keine Minute gespielt als der Gegner Linth-Schwanden das erste Mal gefährlich vor dem Tor von Bürge auftauchte. Da Bürge weit vor dem Kasten stand, versuchte die gegnerische Stürmerin einen Heber, dieser misslang aber. Es ging nun alles Schlag auf Schlag. Immer wieder wurde D. Brändle auf der rechten Seite gesucht. Diese konnte mit ihrem enormen Tempo abermals ihre Gegenspielerin alt aussehen lassen. Schade war nur, dass die Offensivspielerinnen von Neckertal-Bütschwil im Strafraum zu wenig gefährlich und konsequent waren. In der letzten Minute der ersten 45 Minuten setzte A. Brändle noch einen Schuss an den Pfosten. Es blieb jedoch beim 0:0.

Auch wenn es im Glarnerland regnete, wollten die Gäste aus dem Toggenburg den Schwung von der ersten Halbzeit mitnehmen. Dies gelang anfangs nicht wirklich. Das Heimteam kam besser aus der Kabine und konnte die Neckertal-Bütschwilerinnen unter Druck setzen. Doch auch sie waren vor dem Tor zu wenig gefährlich. Ein Doppelwechsel auf Seite der Toggenburgerinnen sorgte für neuen Schwung. So war es die eingewechselte Baumli, die den Führungstreffer mit ihrem Distanzschuss nur knapp verpasste. 60 Minuten waren bereits gespielt als der Ball im Sechzehner zu Scherrer gelangte. Mit ein wenig Glück schoss sie die Domgjoni-Elf in Front. Nun hiess es hinten dicht machen und offensiv Nadelstiche zu setzen. Die Heimischen waren nun unter Druck und mussten reagieren, so gab es immer wieder Räume für die Toggenburgerinnen, die sie für schnelle Gegenangriffe ausnutzen konnten. Schlussendlich blieb es aber beim verdienten 0:1 und damit ist der erste Sieg in der laufenden Rückrunde Tatsache.

Das kommende Osterwochenende bedeutet für die Spielerinnen spielfrei. Die Neckertal-Bütschwilerinnen werden eine Woche später zu Hause gegen den FC Widnau. (mg)

Matchtelegramm:

FC Linth-Schwanden – FC Neckertal-Bütschwil 0:1 (0:0)

Allmeind Niederurnen – 30 Zuschauer Tore: 61. Scherrer

FC Neckertal-Bütschwil: Bürge; Heeb, Hollenstein, A. Salzmann, N. Beerli; N. Salzmann; D. Brändle, M. Beerli, Thalmann, F. Brändle; A. Brändle. (Ersatz: Hasler, Scherrer, Baumli, Gübeli)

 


Matchbericht FC Wittenbach 1 – FC Neckertal-Bütschwil 1

 

Die Toggenburgerinnen können nach dem Cupfinaleinzug nicht nach doppeln und spielen in Witten-bach 1:1 unentschieden. Nicole Scherrer konnte sich als einzige in die Skorerliste eintragen.

Eine Woche nach dem hartumkämpften Einzug in das Cupendspiel startete die Rückrunde mit einer Auswärtspartie in Wittenbach. Schon im Vorhinein wusste man, dass dies ein hartes Stück Arbeit wer-den würde. Die Neckertal-Bütschwilerinnen starteten ambitioniert in das Spiel. In den ersten 5 Minuten verpasste Scherrer zweimal nur knapp die frühe Führung. Die Gäste waren bemüht das Geschehen zu kontrollieren, doch oft spielte man zu hastig und fehlerhaft. Vor Hangartners Gehäuse wurde es in der 23 Minute zum ersten Mal richtig gefährlich. Einen Freistoss aus rund 20 Metern Entfernung musste die Torfrau in Extremnis klären. Aber auch die Toggenburgerinnen blieben vor dem Tor ge-fährlich. D. Brändle versuchte es mit einem Schuss aus der zweiten Reihe und Thalmann probierte das Leder nach einem Corner noch ins Tor zu lenken. Das Spiel blieb bis in die letzte Minute span-nend. Eine Wittenbacherin war auf und davon und lief alleine auf Hangartner zu. Diese blieb ruhig und konnte den Abschluss parieren. So stand es immer noch 0:0 zur Pause.

Nach dem Pausentee kamen die Neckertal-Bütschwilerinnen besser in die Partie. Noch keine 5 Minu-ten waren gespielt, als die Kugel im Netz der Wittenbacherinnen zappelte. Scherrer konnte von einem fatalen Goaliefehler profitieren und schoss die Gäste in Front. Eine Minute später war es wieder Scherrer, die auf 0:2 hätte erhöhen können, doch scheiterte diesmal an der Torfrau. Neckertal-Büt-schwil drückte weiter. Der Abschluss von M. Beerli nach einer Hereingabe von Schwester N. Beerli knallte an den Pfosten. Nun musste Wittenbach reagieren. Ein langer Ball in die Spitze fand eine Stür-merin, die eiskalt zum 1:1 versenkte. Trotz Rückschlag versuchte das Team von Trainer Domgjoni weiterhin mutig nach vorne zu spielen und suchten die erneute Führung. Einige gute Chancen konn-ten auf beiden Seiten noch verzeichnet werden, es blieb jedoch beim Unentschieden.

Die Damen des FC Neckertal-Bütschwil treffen im ersten Heimspiel der Rückrunde auf den FC Ems. Anpfiff ist nächsten Sonntag um 13.30 Uhr auf der Breite in Bütschwil. (mg)

 

Matchtelegramm:

FC Wittenbach – FC Neckertal-Bütschwil 1:1 (0:0).

Sportanlage Grüntal – 30 Zuschauer – Tore: 49. 0:1 Scherrer, 65. 1:1 Wittenbach.

FC Neckertal-Bütschwil: Hangartner; Rusch, Heeb, A. Salzmann, Hollenstein; Scherrer, D. Brändle, Thalmann, N. Beerli; M. Beerli; A. Brändle (Ersatz: F. Brändle, Hasler, N. Salzmann, Gübeli).